Skip to main content

Marder fangen oder vertreiben - Auf die legale Art!

Marder fangen! – Aber wie?

Wie das geht erfahren Sie hier!


Herzlich willkommen auf marderfangen.de. Bei uns dreht sich alles rund um das hundeartige Raubtier, welches vielen Menschen unbewusst viel Schaden an Auto und Haus anrichtet und letztendlich auch Nerven kostet, den Marder! Aber was ist zu tun wenn Haus oder Auto von einem Marder belästigt werden? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann den Marder fangen und weit außerhalb seines derzeitigen Revieres wieder aussetzen oder den Marder vertreiben. Dies kann zum Beispiel mit einer Marderfalle oder dem Marderschreck geschehen. Aber auch einige Hausmittel haben sie im Kampf gegen den Marder bereits bewährt. Wichtig ist, der Marder weiß nicht was er da tut, er weiß nicht das er teure Schäden, welche bis in die tausende Euros gehen können hinterlässt. Ebenso weiß er nicht, dass er dem betroffenen tierisch auf die Nerven geht. Der Marder ist halt einfach nur ein Raubtier, welches seinen Instinkten folgt. Deswegen sollte man diese Tierart auch nicht töten! Es gilt lediglich den Marder zu vertreiben oder zu fangen.

Was hilft gegen Marder?

Dmarderie besten Fallen, Schreck, Gitter und Köder im Vergleich!

 

marderfalle

Marderfalle

Den Marder mit einer Marderfalle fangen ist nicht immer eine legale Art der Marderabwehr.

marderschreck

Marderschreck

Mit dem richtigen Marderschreck fürs Auto, wird jeder Marder in Zukunft den Motorraum meiden.

Marderfalle

Mardergitter

Mit einem Mardergitter gaukelt man dem Marder einen unsicheren Untergrund vor.

Marderköder

Marderköder

Mit Lockstoff lässt sich der Marder am besten anlocken und die Erfolgschancen sind höher.

 

 

vergraemungsmittel

Vergrämungsmittel

Auch Vergrämungsmittel können bei der Vertreibung des Marders Ihren Einsatz finden.

marderabwehrgürtel

Marderabwehrgürtel

Mit einem Abwehrgürtel versperrt man den Zugang zum Dachboden des Hauses.

 


Was ist ein Marder überhaupt?

Marder fangen

Ein Marder (Art Iltis)

Aus biologischer Sicht umfasst der Begriff Marder viele verschiedene Tiere. Obwohl die meisten Menschen bei einem Marder sicherlich eher an die kleinen Marder und Iltisse denken, gehören aus der Sicht von Zoologen auch größere Raubtiere, wie zum Beispiel Dachse und Nerze zur Familie der Marder. In Deutschland sind 8 verschiedene Marderarten heimisch. Sie gehören zu den am häufigsten in Deutschland anzutreffenden Raubtieren. Ursprünglich wurden auch Stinktiere, auch Skunks genannt, zu den Marderarten gerechnet.

Heute werden sie jedoch oft zu einer eigenen Familie zusammengefasst. Marder haben ein typisches Äußeres. Sie verfügen über längliche, schlanke Körper, die sich sehr geschmeidig bewegen können. Weiterhin ist eine schwarze oder braune Färbung, teilweise sogar mit Flecken oder Streifen typisch. Einige Marderarten weisen auch eine kennzeichnende Kehlfärbung auf. Einige Arten, wie zum Beispiel das Hermelin, können ihre Fellfarbe der Jahreszeit anpassen. Im Sommer sind sie dann braun gefärbt und im Winter wird ihr Fell weiß. Weiterhin ist auch ein langer, etwas buschiger Schwanz typisch für die meisten Marderarten.

Die Gliedmaßen sind meist recht kurz und an den Füßen befinden sich fünf Krallen. Diese sind nicht einziehbar.Ein weiteres Kennzeichen der Marder sind die gut ausgeprägten Tasthaare. Da Marder Raubtiere sind, besitzen sie ein sogenanntes Scherengebiss. Dieses kann je nach Marderart zwischen 28 und 38 Zähnen haben. Marder sind außerdem meist Einzelgänger. Ihr Revier kennzeichnen sie mit Urin, Kot oder dem Sekret aus ihren Analdrüsen.


Deutsche Marderarten – Ein Überblick

Im Folgenden gibt es einen Überblick über die unterschiedlichen Marderarten. Sie sind alle Raubtiere und bis auf den Europäischen Nerz, der in Deutschland schon seit vielen Jahren ausgestorben ist, auch alle in Deutschland beheimatet. Es werden 6 verschiedene Marderarten vorgestellt. Dazu gehören Steinmarder, Hermeline, Mauswiesel, Iltisse, Amerikanische und Europäische Nerze. Der Überblick verrät, wo die Tiere leben, was sie fressen, wie sie aussehen, wie ihre Verbreitung ist und was es sonst noch Wichtiges über sie zu berichten gibt. Marder werden unter dem lateinischen Begriff Mustelidae geführt. Die beiden Arten der Echten Marder, zu denen Baum- und Steinmarder zählen, werden lateinisch als Martes bezeichnet. Im Folgenden nun ein Überblick über die sechs Arten:

Baummarder

Baummarder

Ein Baummarder

Der Edelmarder, oder auch Baummarder genannt gehört zur Gattung der echten Marder. Verbreitet ist er in komplett Europa und Westasien. Er ist hauptsächlich in Wäldern anzutreffen. Es liegt nicht in der Natur des Baummarders in von Menschen besiedelten Gebieten aufzutauchen. Es kann jedoch in befriedeten Gebieten die sehr ländlich sind und welche an Wälder angrenzen vorkommen, dass Baummarder auf dem eigenen Grundstück gesichtet werden können. Der Baummarder hat ein kastanien- bis dunkelbraun gefärbtes Fell. Der Kehlfleck ist gelblich braun und nach unten hin leicht abgerundet. So kann man den Baummarder schnell identifizieren da er sich ganz klar von anderen Marder Arten abgrenzt. Die Körperlänge des Baummarder beträgt mit Schwanz ca. 66 – 86 Zentimeter und er weist ein Gesamtkörpergewicht zwischen 0,8 und 1,9 Kilogramm auf. Baummarder sind Allesfresser. In Deutschland kommt der Baummarder überwiegend in der Norddeutschen Tiefenebene vor. Der Baummarder gilt z. B. in NRW als ganzjährig geschont. Den Marder zu fangen würde also in bestimmten Bundesländern gegen das Jagdgesetz / Landesjagdgesetz verstoßen.

Steinmarder

Steinmarder

Ein Steinmarder

Steinmarder (lateinisch Martes foina) gehören zu den Echten Mardern und kommen in Deutschland sehr häufig vor. Sie sind in Europa und auch in Teilen Asiens sehr oft zu finden. Sie leben auch in Siedlungen und in der Nähe von Menschen. Daher werden sie oftmals auch als Hausmarder bezeichnet. Bei den Menschen sind sie meist recht unbeliebt, da sie in Hühnerstelle einbrechen und die Hühner töten oder auch die Kabel von Autos durchbeißen.

Als Raubtiere fressen sie verschiedene kleine Lebewesen, wie beispielsweise Insekten, Frösche oder auch Nagetiere. Allerdings sind Steinmarder Allesfresser und so nehmen sie auch pflanzliche Nahrung, wie Obst und Beeren, zu sich. Steinmarder können eine Größe von bis zu 50 cm erreichen und dabei bis zu über 1 kg wiegen. Da die Steinmarder sehr oft vorkommen sind sie auch nicht geschützt. Ihr Fell hat eine braune Farbe und ihre Fußsohlen sind unbehaart. Typisch ist für Steinmarder auch ihre helle Nase. Steinmarder sind nachtaktive Tiere. Sie ziehen sich am Tage zurück und leben dann meist in den leeren Bauen von anderen Tieren oder auf den Dachböden von Häusern. Den Marder fangen ist nur mit einer Genehmigung oder einem Fangschein erlaubt!

Hermelin

Hermelin

Ein Hermelin

Hermeline (lateinisch Mustela erminea) sind, anders als die Echten Marder, nicht nachtaktiv und somit auch tagsüber anzutreffen. Ihr Fell ist hellbraun gefärbt und weißt oft auch weiße Stellen auf. Im Winter kann sich ihr Fell sogar ganz weiß färben, weshalb sie früher in der Pelzindustrie eine bedeutende Rolle spielten. Hermeline erreichen nur eine Körperlänge von etwa 30 cm und sind somit viel kleiner als Echte Marder. Auch ihr Gewicht ist geringer und liegt meist bei unter 500 g.

In Deutschland leben sie oftmals auf großen Wiesen, in Gärten oder in Mischlandschaften. Große Waldgebiete meiden sie aber. Neben Europa gehören auch Teile Asiens, Kanadas, der USA und Grönlands zu ihrem Lebensraum. In Deutschland sind sie stark verbreitet und im ganzen Land anzutreffen. Hermeline haben auch den Ruf Schädlingsbekämpfer zu sein, da sie Wühlmäuse, Ratten, Maulwürfe und Mäuse fressen. Aber auch Kaninchen können sie erbeuten. Ebenso gehören Insekten, Fische und kleinere Vögel zu ihrer Beute dazu.

Mauswiesel

Mauswiesel

Ein Mauswiesel

Mauswiesel (lateinisch Mustela nivalis) sind klassische Mäusejäger, was auch ihr Name schon verrät. Ihr kleiner, schlanker Körper erlaubt es ihnen sogar unterirdisch in den Mäusegängen zu jagen. Aber auch andere kleine Nagetiere stehen auf ihrem Speiseplan. Sie jagen zudem auch deutlich größere Tiere, wie beispielsweise Kaninchen. Diese sind sogar größer als die Mauswiesel selbst. Ihre Beute wird meist mit einem Genickbiss getötet. Mauswiesel werden auch als Kleinwiesel bezeichnet, da sie nur rund 20 cm groß werden. Ihr Gewicht beträgt maximal 250 g.

Je nach Lebensraum kann es auch bei den Mauswieseln im Winter zu einer weißen Fellfärbung kommen. Mauswiesel haben ein braunes Fell mit einer hellen Unterseite. Die Füße und der Schweif sind ebenfalls braun gefärbt. Die Tiere sind überall in Deutschland anzutreffen und stark verbreitet. Sie leben aber auch in Nordamerika, in Teilen Asiens, im Mittelmeerraum und sogar im Norden Afrikas. Mauswiesel sind tagsüber und auch nachts aktiv. Sie leben vorwiegend in felsigen Regionen, in hohlen Baumstämmen oder sie nutzen den Bau anderer Tiere.

Iltiss

Iltis

Ein IIltis

Iltisse (lateinisch Putorius) zählen ebenfalls zur Gattung der Mustala. Der in Deutschland lebende Europäische Iltis ist leicht gefährdet. In einigen Teilen von Deutschland sind die Bestände so klein, dass er sogar als gefährdet gilt. Iltisse haben einen langen Körper mit sehr kurzen Gliedmaßen. Ihr Fell kann die verschiedensten Brauntöne, angefangen bei Goldbraun über Graubraun bis hin zu Dunkelbraun, aufweisen. Typisch ist jedoch ihre Gesichtszeichnung, die fast wie eine Maske aussieht.

Iltisse können bis zu 1 m groß werden und dabei sogar bis zu 2 kg wiegen. Neben einigen Teilen Deutschlands sind Iltisse auch in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Dabei bevorzugen sie Graslandschaften, Steppen und offene Wälder. Da sie gute Schwimmer sind, jagen sie auch gern im Wasser. Somit gehören auch Fische und Frösche zu ihrer Nahrung dazu.

Europäischer Nerz

Der europäische Nerz (lateinisch Mustela lutreola) ist in Deutschland seit etwa 100 Jahren ausgestorben. Früher war diese Marderart in ganz Europa beheimatet, dann wurde sie aber vom Amerikanischen Nerz zunehmend verdrängt. Heute findet man sie noch in Teilen von Osteuropa. Sie leben in und am Wasser und ernähren sich ebenfalls von Fischen, Wasservögeln, Krebsen und Fröschen. Weiterhin essen sie auch Mäuse oder Eier. Europäische Nerze sind kleiner als die Amerikanischen und werden nur bis zu etwa 60 cm groß. Ihr Fell ist braun und die Gliedmaßen und der Schwanz meist schwarz. An der Unterseite sind sie etwas heller gefärbt.

Amerikanischer Nerz

Der Amerikanische Nerz (lateinisch Neovison vison) wird auch als Mink bezeichnet. Beheimatet ist er in ganz Deutschland. Seinen Namen Amerikanischer Nerz hat er, da er ursprünglich aus Nordamerika stammt. In Europa wurde er vor allem in Nerzfarmen gehalten und ist erst seit den 1900er Jahren auch frei lebend heimisch. Einige Tiere konnten entfliehen oder wurden befreit und siedelten sich schließlich an. Sein bevorzugter Lebensraum befindet sich direkt am Wasser. Da er sowohl im als auch am Wasser lebt und jagt. Die Tiere leben an Flüssen und Seen, aber auch in Sümpfen und sogar auf Inseln in Küstennähe sind sie zu finden. Amerikanische Nerze sind nachtaktive Tiere. Sie ernähren sich vorwiegend von kleinen Tieren, wie Fischen, Fröschen, Seevögeln oder Krebsen. Gelegentlich erbeuten sie aber auch Mäuse und andere kleine Nagetiere. Der Amerikanische Nerz kann bis zu 80 cm groß werden und dabei ein Gewicht von bis zu 2 kg erreichen. Sein Fell ist meist braun und kann im Bereich von Kehle und Bauch weiße Flecken haben. Ursprünglich wurden sie wegen ihres Fells, dass dicht und wasserabweisend ist, auch für die Pelzindustrie gezüchtet.



Marder fangen – Ist das erlaubt? Was sagt das Recht?

MarderfalleDringt der Marder in den Lebensraum des Menschen ein, führt dies oft zu großen Schäden am Haus oder am Auto. Viele betroffene entwickeln daher eine große Wut gegenüber des Marders und gehen sogar soweit, dass Sie den Marder vergiften oder töten. Diese Methode verstößt allerdings gegen geltendes Recht und kann schwere Folgen haben. Denn der unterliegt dem Artenschutz.

Der Steinmarder, welcher am häufigsten in den Lebensraum des Menschen eindringt unterliegt dem Jagdrecht obwohl er nicht, wie die meisten anderen Arten, zu den bedrohten Marderarten in Deutschland zählt, darf dieser selbst von Privatpersonen nicht gefangen werden. Den Marder fangen darf ausschließlich jemand der über einen Jagdschein verfügt. Jedoch besteht auch für Privatpersonen die Möglichkeit eine Marder zu fangen. Hier kann man sich bei der zuständigen Jagdbehörde schlau machen und einen Antrag auf Wegfang in Eigenregie stellen. Allerdings muss dieser Fang außerhalb der Schonzeit geschehen. Die Schonzeit für Marder gilt in Deutschland vom 01. März bis zum 15. Oktober. Innerhalb dieser Schonzeit darf der Marder also nur durch so genanntes „Vergrämen“ vertrieben werden. Dies kann z. B. mit einem Marderschreck geschehen.

Es gibt jedoch auch Unterschiede von Marder Art und Bundesland was die Schonzeit betrifft. Genauere Informationen hierzu findet man zum Beispiel hier.

Wo sind Marder am verbreitetsten?

Bis auf Australien, den karibischen Inseln, der Antarktis und Madagaskar sind Marder weltweit zu finden. Die meisten Tiere sind jedoch in Europa und Asien heimisch. In Neuseeland waren Marder ursprünglich auch nicht heimisch, wurden aber von den Menschen dort angesiedelt. Marder leben meist in borealen Wäldern, tropischen Regenwäldern, der Tundra, in Steppen und Savannen. Viele Arten leben auch direkt am Wasser und sind an Küsten, Flüssen und Seen zu finden. In Deutschland ist die verbreitetste Art der Steinmarder. Die häufigsten Mardervorkommen in Deutschland befinden sich in Bayern, Sachsen, Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Zu den Marderarten gehören auch Dachse und Otter. Beide Arten sind ebenfalls in Deutschland beheimatet. Insgesamt gibt es weltweit etwa 58 verschiedene Marderarten. In Deutschland kommen davon aber nur rund 8 Arten vor.

Da der Steinmarder die größte Bedrohung im Lebensraum des Menschen darstellt, gehen wir hier ausschließlich auf den Steinmarder ein. Am häufigsten kommt dieser im Süden Deutschlands vor. Von hier aus breitet er sich aber immer mehr in den Norden aus.

Eine kleine Aufstellung:

  1. Bayern
  2. Baden Württemberg
  3. Thüringen
  4. Sachsen
  5. Niedersachsen
  6. Hamburg

Hier ist der Steinmarder in Deutschland am häufigsten anzutreffen. Bitte beachten Sie, dass es sich hier nur um die Bundesländer dreht an denen der Steinmarder vermehrt vorkommt. Er ist jedoch trotzdem in ganz Deutschland verbreitet! Selbst in Großstädten wie Berlin oder Hamburg trifft man den Marder an.


Was hilft gegen Marder im Auto?

Marder im Auto

Ein Marder im Auto

Allein an Autos verursachen Marder pro Jahr Schäden in Höhe von 60 Millionen Euro. Dazu kommen noch die Kosten für Schäden im Garten oder auf Dachböden. Die Summe ist also immens. Daher ist es in jedem Fall ratsam die Marder zu vertreiben. Aber was hilft eigentlich wirklich gegen Marder? Eines vorweg: Marder zu vertreiben ist langwierig, stressig, nervenaufreibend und oft sogar erfolglos. Dann hilft nur professionelle Hilfe von einem Kammerjäger, Schädlingsbekämpfer oder Jäger der etwas von der Schädlingsbekämpfung versteht. Daher empfiehlt es sich vorzubeugen. Der Dachboden sollte immer mardersicher sein und regelmäßig kontrolliert werden, damit sich die Tiere gar nicht erst einnisten. Aber nicht nur auf dem Dachboden, sondern auch in Ställen oder gar am Auto füllen sich die Tiere wohl. Damit sie am Auto keinen Schaden anrichten, können stabile Kabelummantelungen die gefährdeten Bauteile des Autos schützen. Vor allem in Regionen, wo es oft zu Marderbissen am Auto kommt, kann diese Maßnahme hilfreich sein. Besonders Autos, die nachts im Freien stehen und oft an verschiedenen Orten parken sind gefährdet. Haben dann verschiedene Tiere das Auto als Revier markiert, wollen sie es verteidigen und es kommt zu den Marderbissen, die das Auto beschädigen. Vor allem während der Paarungszeit kommt es vermehrt zu solchen Schäden.

 

marder fangen im auto

Marderschaden am Auto

Eine Motorwäsche kann helfen die Duftmarken zu entfernen und so den Schäden vorbeugen. Allerdings muss sie recht häufig durchgeführt werden. Hilfreich können auch einfache Mittel sein, wie Maschendraht oder Mardergitter unter dem Auto. Marder sind vorsichtig und werden es zumindest vorerst meiden. Auch Nadelplatten können hilfreich sein. Diese kleinen Kunststoffplatten sind voller Nadeln und werden im Motorraum befestigt. Der Marder kommt beim Eindringen mit ihnen in Berührung und wird verschwinden. Da aber jedes Tier etwas anders ist, muss man sicher erst mit verschiedenen Methoden experimentieren. Und was bei einem Marder hilft, muss beim nächsten Marder nicht unbedingt helfen.


Marder im Haus, was tun?

Marder im Haus

Europäischer Iltis

Wie merkt man eigentlich, dass ein Marder sein Unwesen rund um das eigene Haus oder den Dachboden treibt? Viele bemerken, dass sie einen Marder im Haus haben, wenn sie des Nachts im Schlafzimmer liegen und vom Dachboden in der Nacht viel gepolter und Geräusche hören. Diese Krabbelgeräusche bringen nicht nur viele um den Schlaf sondern können gleichzeitig auch noch richtig Schaden am Dach und an auf dem Dachboden verstauten Utensilien anrichten. Fraßschäden an den Dämmmaterialien und schlaflose Nächte sind die Folge. In vielen Fällen handelt es sich bei diesem Störenfried um einen Marder. In Deutschland handelt es sich hier meist um den Steinmarder.

Doch was gibt es für Möglichkeiten um den Störenfried wieder los zu werden? Hier bietet der Fachhandel eine Menge Auswahl. Aber auch einige wenige Hausmittel haben sie bewährt. Allerdings gibt es unter diesen auch viele Mythen.

Die besten Mittel gegen Marder sind der Marderschreck und  die Marderfalle. Den Marderschreck gibt es nicht nur für das eigene Auto sondern auch für den Dachboden oder den Garten. Denn auch hier entfaltet der Ultraschall / Elektroschock seine Wirkung. Die Marderfalle lässt sich leicht und überall im und um das Haus aufstellen. Mit dem richtigen Köder klappt das Marder fangen auch relativ schnell. Allerdings sollte man beim fangen darauf achten, dass man sich auch an das Gesetz hält.


Die legale Marderabwehr?

marder fangen legalIn Deutschland ist es nicht legal einen Marder zu fangen. Lediglich der Marderschreck mit Ultraschall oder Hochspannung / Elektroschock ist erlaubt um den Marder zu vertreiben. Das Marder fangen ist ausschließlich Jägern und Jagdbehörden erlaubt. Es gibt jedoch auch für Privatpersonen eine Erlaubnis, welche dazu berechtigt, dass diese einen Marder fangen dürfen. Eine entsprechende Erlaubnis bekommt man bei der zuständigen (Unteren-) Jagdbehörde. Welche Jagdbehörde zuständig ist erfährt man in dem man bei Google nach seinem Landkreis + dem Zusatz „untere Jagdbehörde“ sucht. Auf der folgenden Seiten erhält die Möglichkeit einen Zuständigen bei der unteren Jagdbehörde zu erreichen. Wir empfehlen stets den Kontakt per Telefon, da dies am einfachsten und eigenen Erfahrungen nach auch am schnellsten geht.

Mit unserem Slogan „Die legale Marderabwehr“ meinen wir also, dass wir Ihnen nur legale Wege vorzeigen. Legal ist das Marder fangen aber zum Beispiel nur, wenn man über die erforderliche Berechtigung verfügt.



Marder fangen

Die Checkliste:

  • Ist es wirklich ein Marder?

    Erst einmal sollte man sich wirklich sicher sein das es sich bei dem Störenfried um einen Marder handelt.

  • Rat bei der zuständigen Jagdbehörde einholen

    Versuchen Sie sich eine Genehmigung bzw. Fangerlaubnis einzuholen

  • Ausreichend große und für das Tier sichere Lebendfalle besorgen

    Besorgen oder kaufen Sie sich eine passende Lebenfalle die für das Tier sicher ist (geringes Verletzungsrisiko) und eine ausreichende Größe vorweist.

  • Entscheiden welcher Köder benutzt werden soll

    Hier greifen Sie entweder zu alt bekannten Ködern wie Eier oder schinken zurück, oder Sie besorgen sich spezielle Lockmittel mit welchen Sie auch Fährten zur Kastenfalle legen können.

  • Aufstellen der Tierfalle

    Stellen Sie die Lebendfalle im Umkreis des Gebietes auf an dem Sie ihn vermuten. Tarnen Sie die Lebendfalle wenn möglich und legen Sie die Kastenfalle mit Heu oder Stroh aus wenn sie über einen Gitteruntergrund verfügt.

  • Nun geht es an das Marder fangen!

    Hat die Kastenfalle in den ersten 24h nicht zugeschnappt, wechseln Sie den Fallenstandort. Stellen Sie die Lebendfalle stets geschützt auf.


Marder vertreiben FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es in Deutschland erlaubt. Man benötigt allerdings IMMER eine Fangerlaubnis. Das Fangen eines Marders ohne diese Erlaubnis ist strafbar. Wird man erwischt, kann es also recht schnell teuer werden.

Der Marder ist ein Allesfresser![/accordion

]

Marderschäden am Auto? Bei einem Marderschaden kontaktieren Sie am besten sofort ihr Versicherung. Die Versicherung kommt in den meisten Fällen für den Schaden auf. Allerdings NICHT für Folgeschäden. Bemerken Sie den Marderschaden nicht und es resultiert ein größerer Motorschaden aus diesem, müssen Sie für den Schaden selber aufkommen.

Nein, sie machen keinen Winterschlaf. Auch in der kalten Jahreszeit sind sie sehr aktiv!

Eigentlich sind Marder Nachtaktiv, aber auch am Tag kann man sie immer öfter sehen.

Zum Marder fangen können verschiedenste Fallenarten genutzt werden. Eine Katzenfalle, Waschbärfalle für den Waschbär, Fuchsfalle eigentlich für den Fuchs… Diese sind als Drahtfalle oder Kastenfalle erhältlich. Am einfachsten kann man diese Fallen über das Internet kaufen. Woanders bekommt man sie aber auch, z. B. in Jagdzubehör Läden in denen der Jäger alles zu seiner Jagdausübung findet.

Jetzt heißt es schnell handeln. Wir empfehlen ein Mardergitter oder einen Marderschreck mit Ultraschall oder Hochspannung / Elektroschock für das Auto zu nutzen.

Es gibt einige Marderlockmittel am Markt. Allerdings sind diese recht teuer. Ein Ei, Fisch oder Schinken hilft auch!

Einen 100%tigen Schutz gegen Marder gibt es leider nicht. Immer wieder finden die kleinen Störenfriede Schlupflöcher.

Wer darf einen Marder fangen?

Ganz so einfach ist das in Deutschland mit dem fangen eines Marders leider nicht. Denn eigentlich dürfen ausschließlich Personen mit Fangschein, bzw. einer Fangerlaubnis auf Marderjagt gehen.

Marder fangen – Was für Köder?

Am besten verwendet man Eier oder getrocknete Früchte zum Fang eines Marders. Ich bevorzuge allerdings die Kombination Ei und Pansen. Ich streiche ein Ei mit Eigelb ein und lege den Pansen daneben.


Wann darf man Marder fangen?

Wann ein Marder gefangen werden darf steht im für das Bundesland geltenden Zeitraum welches im Jagdrecht verankert ist. Während der Paarungszeit herrscht in ganz Deutschland ein Fangverbot.

Wie kann ich einen Marder fangen?

Am besten lässt sich der Marder natürlich mit einer speziell für den Marderfang entwickelten Marderfalle fangen. Beim Kauf einer Marderfalle sollte stet auf ausreichende Größe geachtet werden.


Was Besucher zu marderfangen.de sagen?

Vielen Dank für die tollen Tipps und die Kaufberatung zu meinen neuem Marderschreck. Der Einbau war schnell erledigt und bislang konnte ich keine neuen Marderspuren entdecken.

Manfred F.

Gute Seite! Habe mich zu einer Marderfalle entschlossen. Bislang habe ich aber nur einen Katze gefangen. Der Marder lässt noch auf sich warten. Eine Genehmigung habe ich ;-)!

Axel T.

Auf unserem Dachboden hat sich ein Marder breit gemacht. Wir hatten es zuerst mit Hausmitteln versucht, sind jetzt aber bei einem Marderschreck mit Batteriebetrieb gelandet welcher gute Ergebnisse liefert.

Dieter R.