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Marder fangen oder vertreiben - Auf die legale Art!

Marder im Hühnerstall?

Marder im Hühnerstall – Was tun?

Der Marder im Hühnerstall – In Deutschland gibt es genau zwei Echte Marderarten. Den Steinmarder und den Baummarder. Letzterer bereitet dem Menschen kaum sorgen da er den Lebensraum im Wald vorzieht. Der Steinmarder allerdings  lässt sich in der heutigen Zeit sogar in Großstädten blicken. Auch Hühnerstall Besitzer kennen diesen ungebetenen Gast nur zu gut.

Durch seinen langen schmalen Körperbau, seinen Jagdinstinkt und dem starken Gebiss ist der Steinmarder eines der gefürchtetsten Raubtiere welche den eigenen Stall bedrohen.

Zu welchen Zeiten ist mit dem Marder zu rechnen?

Der Steinmarder gehört zu den nachtaktiven Lebenwesen. Tagsüber haltet sich die Marder meistens versteckt. Die Verstecke befinden sich meistens im direkten Umfeld seines Jagdrevieres. Das kann ein Gartenhaus, eine Scheune, der hauseigene Dachboden, eine Höhle oder eine Steinmauer sein. In der Regel treibt der Marder ab ca. 00:00 Uhr sein Unwesen. Es ist jedoch auch schon vorgekommen, dass der Marder in Sommermonaten schon um 22 Uhr in Hühnerställen gesichtet wurde.

Der Steinmarder – gefürchtet in jedem Hühnerstall

Marder im Hühnerstall

Hühnerstall mardersicher machen

Der Marder an sich ist ein Allesfresser. Dennoch kann er den Tieren im Hühnerstall meist nicht widerstehen, hat der Steinmarder doch auch einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt. Es ist sogar schon vorgekommen, dass manche Ställe fast komplett ausgenommen wurden. Wichtig ist zu beachten, der Marder kann nichts dafür das er so handelt. Er ist ein Raubtier welches den eigenen Instinkten folgt. Den Marder also zu vergiften oder gar zu töten wäre also nicht nur gegen das Gesetz, sondern auch  völlig . Es ist für Züchter und Hühnerhalter dennoch unbedingt notwendig zu handeln. Aber was kann getan werden um den Marder das Revier zu vermiesen?

Den Hühnerstall mardersicher machen!

Was tun wenn sich de Marder im Hühnerstall breit gemacht hat? Hat der Marder erst einmal lust auf das Stall Innere bekommen schreckt er so schnell vor nichts zurück. Auch ist es schwierig ihn aufzuhalten. Dank seines Körperbaus gelangt er durch fast jedes Loch, kann sogar Zäune und Dachrinnen heraufklettern den Marder komplett auszusperren ist also  fast unmöglich. Für Dachrinnen gibt es zum Beispiel spezielle Marderabwehrgürtel welche um die Regenrinne herumgelegt werden können. Aber das allein reicht oft nicht aus um den Stall effektiv zu schützen und ist mehr für das eigene Haus gedacht.

Um den Stall sicher zu halten empfiehlt es sich die Tiere rechtzeitig einzusperren bzw. in die Stallruhe zu schicken. Denn wie wir gelernt haben sind Marder meist nachtaktiv. Eine Stallruhe ab 23:00 Uhr in den Sommermonaten ist also mehr als sinnvoll (Stallruhe = Tiere sind sicher eingesperrt).

Möchte man den Marder um jeden Preis loswerden empfiehlt sich fast nur die Marderfalle. Durch diese haben Sie die Möglichkeit das Tier sicher einzufangen und an einem anderen Ort, der mehr als 60km von alten Revier entfernt ist wieder auszusetzen. Eine Marderschreck mit Ultraschall empfiehlt sich für den Stallgebrauch meist nur selten. Da der Ultraschall auch die Tiere im Stall unruhig werden lassen kann. Eine weitere Alternative ist der Kammeräger/Jäger dieser hat die nötige Erfahrung um den Marder schnell und effektiv loszuwerden.

Wir raten dringend davon ab den Marder zu töten oder zu vergiften!

Unsere Empfehlung zum Thema Marderfalle



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Kommentare


Bernadett 15. Mai 2017 um 12:35

Hallo ich halte seit 15 Jahren Hühner ineinander großen Bauwagen . Heuer am 1 Februar hat sich ein Marder durch das Lüftungsgitter gebissen und alle Hühner totgebissen . Es waren 44 ! Schrecklich 😢. Das Gitter wurde vor Jahren angebracht und ich habe es leider versäumt das mal zu kontrollieren. !!!!

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