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Marder fangen oder vertreiben - Auf die legale Art!

Der Marder und der Winterschlaf

Hält der Marder einen Winterschlaf?

Marder Winterschlaf

Hält der Marder einen Winterschlaf?

Marder sind über das ganze Jahr hinweg aktiv und gehen daher selbst zu tiefster Winterzeit ihren alltäglichen Geschäften nach. Zwar ändert sich möglicherweise das Spektrum an Beutetieren und animiert das Tier nach der Suche von alternativen Nahrungsquellen, aber den berüchtigten Winterschlaf wie manch andere Tierarten hält der Marder nicht ab. Es gibt jedoch eine Ausnahme in der Marderfamilie: Der Dachs legt sich bei Einbruch der kalten Jahreszeit zur Ruhe. Die Ursache hierfür liegt an dem stark reduzierten Beutetieren, die den Dachs zur Einsparung von Energiereserven bis zum Eintritt des rettenden Frühlings mit seinem reichhaltigen Nahrungsangebot veranlassen.

Marder bleiben auch im Winter hochaktiv

Der oftmals mit Bären assoziierte Schlummer bei Herabrieseln der ersten Schneeflocken und Nachtfrost fällt beim Marder weg. Etwaige Schutzmaßnahmen gegen sein schadhaftes Verhalten in menschlichen Siedlungen müssen also auch zu dieser Zeit aufrechterhalten werden. Üblicherweise zeigen sich Marder Menschen nur sehr selten und gelten als recht scheue Tiere. Als bevorzugten Zeitraum für Ausflüge ins Freie wählen sie daher die Dämmerung und die schützende Dunkelheit der Nacht. In dieser Hinsicht unterscheidet sich ihr Verhalten und Tagesablauf kaum von dem zur warmen Sommerzeit. Allerdings ist eine Zunahme ab Ende des Herbsts an unerwünschten Besuchen auf Dachböden oder Gartenhäusern nicht ungewöhnlich. Abgesehen von den aquatisch veranlagten Marderarten schätzen die meisten Mitglieder der Rasse warme und trockene Unterkünfte und sorgen dort durch Krach und Rivalitäten untereinander für gestresste Hausbesitzer. Funde von Tierkot und angefressenen Autokabeln zeugen daher auch im Winter von der lebhaften Präsenz der Raubtiere.

Ernährung und Verhalten im Winter

Auch die Nahrungsgewohnheiten hält der Marder, sofern es das Angebot in der Umgebung zulässt, weiterhin fest. Bei den in Deutschland bekannten Steinmardern landet überwiegend Fleisch im Bauch – kleine Nagetiere, Vögel und Insekten fallen darunter. Doch bevor der kalte Übergang ins nächste Jahr bevorsteht, greifen sie auch gerne zu vegetarischer Kost in Form von Früchten. Notgedrungen nähert der Marder sich nun öfters menschlichen Behausungen. Weggeworfene Essensreste in Mülltonnen locken in an und stellen hin und wieder eine attraktive und ohne Kraftaufwand erhältliche Mahlzeit bereit. Entsprechend sollten hier Anwohner größere Vorsicht bezüglich weggeworfener Lebensmittel walten lassen. Nach dem Ende der Schonzeit ist es vielen Jägern in ihrem Revier gestattet, die Jagd auf den Marder zu eröffnen. Jetzt warten weder Nachwuchs noch Weibchen auf das erwachsene Tier im Bau, der letzte Wurf ist ausgeflogen und bereits selbstständig aktiv. Spuren im Schnee deuten jedoch klar auf ihre Existenz und Aktivität hin. Endet der Winter, stehen ab Februar die Tiere erneut unter Schutz, da nun die Paarungszeit und die Versorgung des nächsten Wurfs bis zum Ende des Herbstes ansteht.



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